Das sagen unsere Partner

"Es ist super wichtig, dass Kinder für sich erfahren, dass es andere Ausdruckswege gibt als Internet und Schönschrift," so Heribert von Reiche, der seit 2012 in der Liebermann Villa am Wannsee dabei ist. "Kultur und im engeren Sinne Kunst ist immer auch eine Auseinandersetzung mit mir selbst, wie nehme ich etwas wahr, wie kann ich mich selbst anders ausdrücken, wie hat der Künstler das gemacht, was will ich davon für mich übernehmen."

 

So wie er stellt Ute Wöllmann von der Akademie für Malerei fest, dass viele Eltern mit ihren Kindern die Angebote des KinderKulturMonats wahrnehmen, um in Einrichtungen, die sie bisher nicht kannten, neue Erfahrungen zu machen. "Gerade im kulturellen Bereich wird überall gekürzt, zunehmend unterrichten fachfremde Lehrer in der Schule. Beim KinderKulturMonat können die Kinder dann echte Künstler und Fachleute kennen lernen," sagt sie. "Für uns ist neben dem Malen auch das Zeichnen und das Abzeichnen ganz wichtig, denn es schult unter anderem die Feinmotorik. Die Umgebung zu zeichnen ist ein Mittel, etwas genau wahrzunehmen. Jeder kann es lernen."

 

„Der Kinderkulturmonat ermöglicht Kindern die Teilhabe am kulturellen Leben und schafft ihnen Zugänge zu Kulturinstitutionen, die sie ohne diese Hilfe vielleicht nicht gefunden hätten,“ so Annegret Rehse. „Das Education-Programm der Berliner Philharmoniker ist daher gern Teil dieser Kampagne und knüpft an die ersten Berührungspunkte mit Musik und Orchester mit eigenen kreativen Projekten an.“

 

Dass dies auch für malen, tanzen, musizieren, bildhauern, filmen, schauspielern gilt, sehen wir jeden Freitag bei den Ausstellungen der KinderKultur - Parcours im Young Arts Neukölln. "Der KinderKulturMonat ergänzt das Programm des Young Arts Neukölln, indem er den Kindern und Jugendlichen, sowie deren Familien die Möglichkeit gibt, Kunst und Kulturorte in ganz Berlin zu entdecken," sagt Henriette Huppmann, Projektkoordinatorin dieser Kreativ- und Kunstwerkstätten. "Durch das niedrigschwellige Angebot erweitert der KinderKulturMonat den Horizont der Teilnehmenden, nicht nur in Bezug auf die eigene künstlerische Erfahrung, sondern auch in Bezug auf die Entdeckung der Stadt über den eigenen Kiez hinaus."

 

Und damit sich der KinderKulturMonat zu einer bleibenden Größe in Berlin entwickeln kann, hat sich die Stiftung Berliner Sparkasse in diesem Jahr zu einer nachhaltigen Förderung entschlossen. "Uns liegt die Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche besonders am Herzen," sagt Bianca Richardt, die Leiterin des Bereiches Stiftungen der Berliner Sparkasse. "Es ist wunderbar zu erleben, mit wie viel Spaß die Kinder neue Fähigkeiten entwickeln und ausleben können. Das gemeinsame Engagement des Vereins mit den Eltern, Lehrern, Künstlern und Förderern ist ein wunderbares Beispiel für die gemeinsame Weiterentwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt."